Über mich
Warnung:

Ich möchte nach so viel Lob nicht verschweigen, daß es auch immer wieder mal Teilnehmer gab, die ganz und gar nicht mit mir zufrieden waren (ein krasses - für sich sprechendes und daher nicht weiter kommentiertes - Beispiel: „... Nicht nur die unmotivierte und offensichtlich frustrierte Art des Reiseleiters fiel unangenehm auf. Auch seine soziale Kompetenz für dieses Job ist sehr fraglich...“). Aber - abgesehen von dem sehr seltenen Fall einer tiefen gegenseitigen Antipathie - hatten diese m.E. alle gemeinsam, daß sie sich total „verbucht“ (definiert als extreme Abweichung zwischen dem subjektivem Erwartungshorizont und der Urlaubsrealität) hatten, sei es daß sie diese Steilküste (und damit die zu bewältigenden Höhenniveaus) völlig unterschätzten oder glaubten, daß es sich um eine „normale“ Studienreise mit „erweiterten Spaziergängen“ handele (aber ansonsten um das obligatorische Abklappern vermeintlicher „Highlights“) oder aber daß sie schlicht „gruppenuntauglich“ waren, weil sie ihre Vorstellungen verabsolutierten, d.h. alles sollte ihren Wünschen angepaßt werden. Manche nahmen mir auch übel, daß ich nicht stur an dem „Programm“ klebe und kurzfristig Änderungen vornehme - was freilich ob der Witterungsverhältnisse bzw. der Gruppenzusammensetzung häufig durchaus sinnvoll, ja unerläßlich ist.

Die Genannten wären daher vielleicht besser mit Airtours, TUI, Studiosus oder anderen (wobei damit gar nichts gegen diese Veranstalter gesagt sein soll, die aber eine bestimmte „Reise-Philosophie“ und damit Klientel haben) oder - wie in der vorletzten Variante - allein gefahren! Für einige müßte ein >maßgeschneidertes< Programm freilich erst noch erfunden werden! Und selbst das würde wahrscheinlich nichts helfen, denn bei ihnen käme es stets zu einer nicht kompensierbaren „Enttäuschung des Imaginierten“, weil sie - aus ihrer eigenen Vorstellungswelt in die Wirklichkeit des >Erlebnisproduktes Urlaub< geworfen - nicht in der Lage wären, sich dieser zu stellen!

Also gehen Sie bitte in sich und fragen sie sich, ob Sie tatsächlich der richtige Typ für dieses „Programm“ sind, das an sich für jeden geeignet ist, der gut zu Fuß ist und die Halbinsel auf eine „etwas andere Art“ kennenlernen will! Ansonsten gilt: Je „gemischter“ die Gruppe (d.h. alt/jung, männlich/weiblich, verschiedene Erfahrungen/Hintergründe/Berufe well mixed) desto interessanter und spannender! Und: Bringen Sie ihrem Guida (selbst wenn er mal eine nicht gleich jedem einleuchtende Entscheidung trifft) das Vertrauen entgegen, das er als erfahrener >Leitwolf< verdient!

Und noch eins: Diese Küste ist nicht billig und die Preise haben in den letzten Jahren stark angezogen! Wer da nun glaubt, am >Programm< sparen zu müssen, spart am falschen Ende!

So mancher mag diese Ausführungen für überflüssig, ja unpassend halten, allein als Reiseleiter hat man so seine Erfahrungen: In nichts wird mehr hineinprojiziert als in den Urlaub und nirgends kann die Stimmung schneller >kippen< als gerade in der „schönsten Zeit des Jahres“. Da muß dann immer alles „stimmen“ und klappen: „Wenn Engel reisen ...“! Dabei hatten nicht selten diejenigen die schönsten Erlebnisse, die sich trotz widrig(st)er Umstände (Tiefdruck, Streik, Erdrutsch) ihre Laune nicht verderben ließen!

 
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