Programm
Hinweise zu den Wanderungen:

"I luoghi d`incanto", d.h. die wahrhaft "magischen Orte" der Monti Lattari erreicht man zu Fuß oder gar nicht. Man muß unzählige Stufen, Abgründe, Kuppen und Pässe (oft auch "den inneren Schweinehund"!) überwinden, kräftig an- und absteigen, "camminare e sudare" (wandern und schwitzen).
Die Teilnahme an den Wanderungen erfordert daher Willenskraft, gute Gesundheit und Trittsicherheit. Für den, der auch ohne viel Sport zu treiben >gut zu Fuß< ist (d.h. auch zuhause viele Wege macht oder Treppen steigt) reicht „normale“ Kondition* grundsätzlich aus. Man muß also mitnichten ein Ausdauerathlet sein.
Wenn somit auch keinesfalls „Extremsport“ betrieben wird, so haben es einige Etappen doch durchaus in sich und können die Gelenke stark belasten (schließlich sind amalfitanische Stufen selten "orthopädisch korrekt")! Außerdem muß man sich bei manchen Routen hin und wieder auf unübersichtliches Gelände einstellen, wo kaum noch der Pfad zu sehen ist (eben auf „Sentieri del Lupo / Wolfs-Wege“)!

Man sollte auch bedenken, daß das für diese Steilküste typische „Treppenwandern“ (Treppen "organisieren das Leben in der Vertikalen" und sind "menschenfreundliche Bauwerke", auch wenn sie "strapaziös" scheinen!) gewöhnungsbedürftig ist und insbesondere die langen beiden letzten Touren (schon ob der zu bewältigenden Höhenunterschiede und der Unmöglichkeit, sie abzukürzen bzw. - ohne ganz umzukehren - an einem bestimmten Punkt abzubrechen) Energie und Durchhaltewillen erfordern.
Jedenfalls strengen sie mehr an als Wanderungen gleicher Gehzeit in deutschen Mittelgebirgen oder mittleren Höhen der Alpen. /// Die immer wieder erbetenen Angaben nach einer sog. >Wanderskala< - Schwierigkeitsgrad: „mittel bis anspruchsvoll“ - halte ich im übrigen für fragwürdig und wenig zweckdienlich, da es keine etablierte, sondern nur veranstalterspezifische Formen dieser Anforderungs-Hinweise gibt, die stark differieren!
(Übrigens eine >Skala< könnte ich vielleicht doch anbieten: „Dome“ - ein Dom entspricht 509 Stufen, vgl. Kölner-Dom-Besteigung. Gott sei Dank weiß ich aber selber nicht, wie viele Stufen wir bei den Wanderungen tatsächlich so >nehmen< ! "Warum sollte ich auch Stufen zählen, zählt der Fischer etwa die Wellen?" Also sich nicht verrückt machen lassen: Incamminarsi / Losgehen!!!)

Die Exkursionen können (je nach Wetterlage und Wunsch der Teilnehmer) verlängert oder verkürzt oder durch andere ersetzt werden. Damit kann sich der (ohnehin nur skizzenhaft und nicht bindend) beschriebene Tourenverlauf ändern.

Sie benötigen eingelaufene Wanderschuhe mit gutem Profil und Knöchelschutz (!) sowie Regen- und Windjacke, Rucksack und warmen Pullover; desweiteren ein Trinkbehältnis und eine Schirmmütze (gegen die sengende Sonne). Zu empfehlen sind Wanderstöcke und eine sog. „Zipphose“ (dann aber eine solche mit leicht abtrennbaren Hosenbeinen). Sehr nützlich ist auch ein Schweizer Messer und ein Sitzkissen!

* Dabei ist jedoch einschränkend zu berücksichtigen, daß heutzutage die „normale“ Kondition - so paradox das klingt - kaum mehr vom Durchschnitt erreicht wird (daher steht im neuen SKR-Katalog: „gute Kondition“)!

 
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